auf der Flucht

PETER MADEI: Schön, dass wir wieder miteinander sprechen.

GERTIE TESCH: Leider über wenig Erfreuliches. In Ihrem Essay „Der Club of Rome und meine Liebe zur sphärischen Geometrie“ lese ich: „Das Meer wird sich nicht teilen müssen, damit die erbärmlichen Schaluppen entbehrlich werden und Millionen ins kontinentale Europa strömen, um dort den Staatsgewalten die scheinheiligen Demokratiegewänder von den Wohlstandsleibern zu reißen und alle, die über ihre Verhältnisse leben, in die globale Realität zu befördern.“ Weiterlesen

Nexus Conference in Dresden

Am 20. März lud der „Medienservice Sachsen“ Medienvertreter zu einem Empfang, der anlässlich der Unterzeichnung eines neuen Abkommens zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), der Technischen Universität Dresden und der Universität der Vereinten Nationen (UNU) zur Förderung des UNU-Instituts FLORES stattfand. Weiterlesen

Irgendwo ist immer Krieg

Krieg ist kein Naturgesetz. Krieg ist Menschenwerk. Krieg entsteht mit der Behauptung, so viel von (unserer) Natur zu verstehen, dass es (ihr) nicht schadet, wenn wir unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Leider ist ‚so viel‘ viel zu wenig, als dass wir mit im Laufe der Zeit gewonnenen Einsichten und Erfahrungen das Unheil, das wir anrichten, vermeiden, geschweigedenn heilen könnten. Weiterlesen

Glätte statt Visionen?

Ob Verpackung oder Kunstwerk, Display oder Haut, glatte Oberflächen sind für den südkoreanisch-deutschen Philosophen Byung-Chul Han, der zur Zeit in Berlin lebt und denkt, Indiz für ein „Zeitalter des ‚Like‘“, so wie der ‚Gefällt mir-Button‘ auf Facebook, der Kommunikation vorgaukelt und in eine „Kultur der Gefälligkeit“ driftet. Glätte statt Verletzungsgefahr, statt einer Zuwendung, die riskant sein könnte, die unter die Haut geht, eindringt, durchdringt, Liebe hervorruft und Zorn. Weiterlesen