Wissen und Macht

Wissen und Macht des Menschen fallen zusammen, weil Unkenntnis der Ursache über deren Wirkung täuscht“, schrieb Francis Bacon, englischer Philosoph und Staatsmann vor 400 Jahren. Vor ungefähr 150 Jahren nahm Wilhelm Liebknecht, Mitbegründer der deutschen Sozialdemokratie, Bacons Satz auf: „Wissen ist Macht, Wissen gibt Macht, und weil es Macht gibt, haben die Wissenden und Mächtigen von jeher das Wissen als ihr Kasten-, ihr Standes-, ihr Klassenmonopol zu bewahren und den Nichtwissenden, den Ohnmächtigen vorzuenthalten gesucht.“ Weiterlesen

Schöpferkraft, warum hast du uns verlassen?

Im Deutschlandfunk spricht der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber über sich, das Klima und menschliche Einflüsse. Seit mehr als 100 Jahren sind die wissenschaftlichen Grundlagen klar. 1896 veröffentlichte der schwedische Physiker und Chemiker Svante Arrhenius eine Schrift über die globale Erwärmung aufgrund der vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Emission. Er hat schon damals darauf hingewiesen, dass das Verbrennen von Kohle in großem Umfang zu einer spürbaren, möglicherweise katastrophalen Veränderung des Weltklimas führt. Weiterlesen

kein Abgrund

Ausblick am Rand des Abgrunds“ überschreibt das Onlinemagazin Manova ein Gespräch des Publizisten Walter van Rossum mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot. „Neue Perspektiven und lebendige Debatten“ will der vom medialen Mainstream entfernte van Rossum kreieren und „auf Vielfalt statt auf Machtkonzentration, auf Kooperation statt auf Konkurrenz“ setzen. Weiterlesen

Hungern für die Ehrlichkeit?

ERSTE PERSPEKTIVE

Für eine überfütterte Gesellschaft ist freiwilliges Hungern eine Provokation. Von März bis Juni haben in Berlin Mitglieder der „Letzten Generation“ auf dem Invalidenplatz neben dem Wirtschaftsministerium ein Hungercamp eröffnet, um den Bundeskanzler zur Klimaehrlichkeit zu bewegen. In einer Regierungserklärung soll er anerkennen, dass

  • der Fortbestand der menschlichen Zivilisation durch die Klimakatastrophe extrem gefährdet ist,
  • der CO2-Gehalt in der Luft viel zu hoch ist und
  • jetzt radikal umgesteuert wird, um einen vom Weltklimarat vorgeschlagenen Zielwert von 0,35 ‰ bis zum Jahr 2150 zu erreichen.

Weiterlesen

im Vorschein des Endes

Als Vorschein des Endes‘ übersetzt der Historiker Bazon Brock das griechische ‚apokalypsis‘, das sich ausapo‘ (‚weg‘) und ‚kalyptein‘ (‚enthüllen‘) zusammensetzt. Für die Perser war die Apokalypse der Endkampf zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis. In der Zeit Alexanders des Großen kursierte der Gedanke, alles Leben auf der Erde könnte mit einem Mal vernichtet werden, zum Beispiel durch einen gigantischen Vulkanausbruch oder eine Sintflut. Im Judentum ist ‚Apokalypse‘ die Endzeiterwartung und in der christlichen Theologie das Gottesgericht mit dem Ende der Weltgeschichte. Weiterlesen