AUTOGRAPH VON JEAN ZIEGLER
Heute starb, 92 Jahre alt, Jean Ziegler, weiter am Leben in mir und wertgeschätzt in hohem Maße.
Das Christentum ist schon lange nicht mehr da, um als Gemeinschaft die Gegenwart zu meistern. Heute geht es darum, sich zweckdienlich in die Zukunft zu verirren.
„Arbeit ist in Deutschland so teuer, weil Reichsein in Deutschland so billig ist.“
Kevin Kühnert, Politiker, in einer TV-Talkshow
Wird Undenkbares nach und nach denkbar? Vor dieser Frage öffnet sich der Hintergrund, vor dem ich so stolz auf meine Fähigkeit bin. Begrenzt sie mich? Hält sie mich bis ans Ende meiner Tage gefangen? Oder ist sie die Gabe, in das Gebilde aus Raum und Zeit einzudringen, das ich ‚die Welt‘ nenne? Ist sie ein Kontinuum? Ist sie chaotisch? Das Wort ‚unendlich‘ soll mir den Weg freimachen, aber es ist wohl nur ein Schnippchen, das ich mir selber schlage. Weiterlesen
In Stockholm und Oslo gab es wieder eine Woche lang gut dotierte Würdigungen für Außerordentliches. Diesmal haben mich zwei Entscheidungen überrascht. Weiterlesen
Leben ist in der Erdfrühzeit entstanden. Niemand weiß wie, aber seit ungefähr vier Milliarden Jahren entwickelt es sich. Es umgibt uns, erhält uns und hat uns wahrscheinlich hervorgebracht. Weiterlesen
Auf der Internetseite der Humboldt-Gesellschaft stieß ich auf einen Brief ihres Präsidenten Peter Nenniger vom Juli 2017. Seine Bemerkungen über die Gesellschaft und ihre Ehrwürdigkeit lese ich als Aufforderung, das Augenmerk auf ihre Zukunft zu richten. Weiterlesen
Das sagt Greta Thunberg am Anfang einer Empörungsrede vor der versammelten Verantwortung für den Planeten beim UN-Klimagipfel in New York.
„Das ist so falsch. Ich sollte nicht hier sein. Ich sollte auf der anderen Seite des Ozeans wieder in der Schule sein. Doch ihr sucht Hoffnung bei uns Jugendlichen. Wie könnt ihr es wagen? Die Menschen leiden. Sie sterben. Ganze Ökosysteme brechen zusammen, und alles, worüber ihr sprechen könnt, sind Geld und Märchen von ewigem Wirtschaftswachstum – wie könnt ihr es wagen?“ Weiterlesen