57. Biennale Venedig 1

Die Welt verändert sich, messbar und spürbar unseretwegen und tendenziell nicht zum Besseren. Ein Problem des bewussten Selbst sind die unterschiedlichen Wahrnehmungen ein und derselben Wirklichkeit. Das hat objektive und subjektive Ursachen. Objektiv sind die verschiedenen individuellen Voraussetzungen und die verschiedenen Umgebungen, in denen wir leben. Subjektiv kollidieren unsere Interessen und Lebensweisen ursächlich mit der wachsenden Anzahl von Menschen. Weiterlesen

James Rhodes in der Elbphilharmonie

Wissenschaftler sagen, dass das Musizieren wie kein anderes Tun so viele Bereiche im Gehirn miteinander verknüpft. Sie sagen, dass bei Musik Glückshormone wie beim Essen oder Sport, beim Sex und mit Hilfe von Drogen produziert werden und ihre anregende und einander zugewandte Wirkung über Ethnien und Kulturen hinaus universell ist. Weiterlesen

documenta 14 2

Eine andere Komposition ist die Performance „Social Dissonance“ des spanischen Improvisationsmusikers Mattin Artiach (geb. 1977). Könnte das Ausüben von „Noise und Improvisation“ dazu beitragen, das ‚Zur-Ware-Werden‘ und die Vermarktung menschlicher Arbeitskraft besser zu verstehen? Können wir Lärm, Krach, Rauschen, Rumor nutzen, um gewohnte Beziehungen zwischen Publikum und Performer:in zu verändern? Das soll es, soll ich in einem 163 Tage langen ‚Konzert‘ erproben: Weiterlesen

documenta 14 1

Vor fünf Jahren eröffnete ich meinen Blog mit zwei Beiträgen über die dOCUMENTA (13). Mit der documenta 14 will ich versuchen, die fünf Jahre zu verklammern. Wie steht es um das Weltgeschehen und wie reagiert die Kunst darauf? Der Kamera-Akku ist diesmal noch schneller leer als 2012. Der eigene auch nach sechs Stunden noch nicht. Trotzdem habe ich in dieser Zeit genug gesehen. Weiterlesen