„documenta fifteen“  5

UPDATE 2023

Länger als ein Jahr liegt die documenta fifteen zurück. In erschütternden Zeiten bekam ich mit dem Zauberwort ‚lumbung‘ wieder Lust auf Zukunft. In einem Resümee zitierte ich aus dem Handbuch zur Kunstschau: „Idealerweise kann lumbung ein Modell sein, das viele Menschen besitzen, anpassen, entwickeln und benutzen können“. Das indonesische Kollektiv ruangrupa hatte ‚lumbung‘ für die Kunstschau zum Inbegriff der Erfahrung erklärt, dass niemand nirgends allein für sich leben kann. Weiterlesen →

Krieg löst sich in Fragen auf

Im Deutschlandfunk berichtet eine Journalistin aus Odessa über Proteste, die es dort und  inzwischen auch in Kiew, Lemberg und Riwne gibt. „Alles hat mit der Bekanntgabe der Stadtverwaltung von Odessa begonnen, die für mehr als umgerechnet 2,7 Millionen Euro die Renovierung des Bezirksgerichts beschlossen hat. Das löste einen Aufschrei aus. Die Menschen in Odessa waren empört über diese Ausgaben, während an der Front Schutzausrüstungen fehlen.“ Weiterlesen →

zwei Fiktionen und ein Fakt

Wünscht sich ein Wolf, dass ihm ein Zickenlamm ins Maul spaziert? Wünscht er, eines zu treffen, wenn er auf der Jagd ist? Weiß er, dass er es oder etwas anderes erjagen muss, um am Leben zu bleiben? Sonderbare Fragen? Sonderbar ist, wenn wir uns vorstellen, wir seien die einzigen Wesen auf dem Planten, die Wünsche und Ziele haben. Weiterlesen →