anders essen

Hunger und Durst erinnern mich an Notwendiges. Kann ich mich nicht ernähren, muss ich sterben, Ende meiner Not. Viele Erwachsene meiner Kindheit hatten den Mangel an Lebensmitteln in und nach dem Zweiten Weltkrieg noch am eigenen Leib verspürt. Selbst musste ich nie hungern, weiß bis heute nur von Fotos, Filmen und Berichten davon. Weiterlesen →

anders denken

Wird Undenkbares nach und nach denkbar? Vor dieser Frage öffnet sich der Hintergrund, vor dem ich so stolz auf meine Fähigkeit bin. Begrenzt sie mich? Hält sie mich bis ans Ende meiner Tage gefangen? Oder ist sie die Gabe, in das Gebilde aus Raum und Zeit einzudringen, das ich ‚die Welt‘ nenne? Ist sie ein Kontinuum? Ist sie chaotisch? Das Wort ‚unendlich‘ soll mir den Weg freimachen, aber es ist wohl nur ein Schnippchen, das ich mir selber schlage. Weiterlesen →