Liebe, Macht und Gier sind zwecklos. In Verkennung dessen folgen viele katastrophale Missverständnisse und Lebensweisen, in denen der Zweck die Mittel heiligt. Weiterlesen
Archiv des Autors: Peter
Aussicht auf Verbleib
Es sieht so aus, als bringe kosmisches Geschehen immer wieder Inseln hervor, die über Jahrmilliarden Gleichgewichte schaffen, in denen sich komplexe Zusammenhänge bis hin zu Lebensformen ausbilden können. Wie das geschieht, werden wir in absehbarer Zeit nicht ergründen. Ist es ein der Natur innewohnender Impuls, der zur lokalen und temporären Differenzierung und Verfeinerung des kosmischen Aqusmaßes führt? Sind es mehr oder weniger wahrscheinliche Zufälle, die das hervorbringen? Steht eine ‚Idee‘ dahinter, die wir, im Zustand eines Selbst-Bewusstseins ‚Schöpfung‘ nennen oder ‚Gott‘? Weiterlesen
das Buch „Tschudi“
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So Auf- und Anregendes wie den Roman „Tschudi“ finde ich selten, so wie den Roman „Der Meister und Margarita“ von Michail Bulgakow, wo der Teufel in den 1930er Jahren nach Moskau reist, um im jugendlichen Sowjetstaat dem sogenannten Neuen Menschen auf den Zahn zu fühlen. Lange ist das her, und jetzt legt mir eine inspirative Freundin den Roman von Mariam Kühsel-Hussaini nahe, der mich nach wenigen Sätzen gleich doppelt ergreift. Weiterlesen
eine Insel
„Struktur der Materie“ hieß im fünften Semester meines Lehrerstudiums eine Physikvorlesung, die mich nicht sonderlich interessierte. Zum Lehrerberuf überredet, dachte ich vielmehr darüber nach, ob ich mich exmatrikulieren lassen sollte, um der Volksbildung, in der DDR ein Staat im Staate, zu entwischen oder es zu Ende bringen oder zu versuchen, in ein anderes Studium zu wechseln, zum Beispiel Kulturwissenschaft. Das wurde abgelehnt. Lehrer wurden gebraucht. Das habe ich gefälligst einzusehen und die gesellschaftlichen Notwendigkeiten. Mein Interesse an Kunst, Kultur und Sprache solle ich zum Hobby machen. Weiterlesen
Unmut macht sich breit
Unmut macht sich breit!
Um in der Nähe einer globalen Menschheitskrise aus Gelaber und Ohnmacht herauszufinden, nennt der medial gehypte US-amerikanische Schriftsteller Jonathan Foer in seinem neuen Bestseller „Wir sind das Klima“ vier Trends, die endlich behandelt werden müssen, wenn uns die Klimakrise nicht in eine Menschheitskrise treiben soll: Autofahren, Flugzeugreisen, Fleischessen und unsere Anzahl. Hier ist eine Prognose, wohin uns Unmut führen könnte. Weiterlesen