Unmut macht sich breit

Unmut macht sich breit!

Um in der Nähe einer globalen Menschheitskrise aus Gelaber und Ohnmacht herauszufinden, nennt der medial gehypte US-amerikanische Schriftsteller Jonathan Foer in seinem neuen Bestseller „Wir sind das Klima“ vier Trends, die endlich behandelt werden müssen, wenn uns die Klimakrise nicht in eine Menschheitskrise treiben soll: Autofahren, Flugzeugreisen, Fleischessen und unsere Anzahl. Hier ist eine Prognose, wohin uns Unmut führen könnte.

Synonyme für ‚Unmut‘ sind: Unzufriedenheit, Abscheu, Wut, Empörung, Protest.

Antonyme sind: Dreistigkeit, Zivilcourage, Traute, Zuversicht, Mut selbstredend.

Mut, eigene Gewohnheiten und Bequemlichkeit zu verlassen.

Mut, für sich Verantwortung zu tragen, anstatt sie anderen zuzuschieben.

Mut, Vertrauen in sich zu haben und von da aus zu anderen hin, nicht blindlings, sondern achtsam, im Ernstfall unerschütterlich.

Mut, sich wissentlich zu ändern und nicht andere, sondern einander, wissend dass nichts bleibt, wie es ist.

Mut zur Angst vor Unstimmigkeiten und Ungereimtheiten zwischen dem, was ich wahrnehme und der Wirklichkeit, die ich nie als Ganzes erkennen kann

Mut, die eigene Perspektive auch mit der Aussicht zu wechseln, sie danach nicht mehr wiederzufinden.

Mut zum Unmut.

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