Vor zehn Jahren sah ich den französischen Sience Fiction-Film „8th Wonderland“ mit der Idee eines virtuellen Staates. Nun soll er in Wirklichkeit entstehen. Weiterlesen
Ich bin ein Hambacher
„Ich bin ein Berliner“, rief der US-Präsident John F. Kennedy 1963 während seines Besuchs in der damals geteilten Stadt den Westberlinern zu, um sich zu solidarisieren. Weiterlesen
totes Kapital
„Im Spiel muss der Rhythmus wechseln“, brachte mir in den 1980er Jahren Günther Müller bei, Intendant am Eisenacher Landestheater. Er sagte es als Regisseur, der er selten war, weil klug genug, um zu erkennen, dass er ein geschickter Stratege und passabler Schauspieler war aber kein Dirigent. Weiterlesen
im „Museum 1806“
In Jena-Cospeda steht am Ort des historischen Schlachtfestes, bei dem am 14. Oktober 1806 über 200 000 Soldaten Frankreichs und Preußens mit ihren Verbündeten aufeinandergehetzt wurden, das „Museum 1806“. Karten, Bilder und Berichte von Zeitzeugen belegen das verheerende Gemetzel. Eifrige Historiker haben seine Vorgeschichte, seinen Verlauf und die Menschen, um die herum es geschah und die nach dem Abzug der Übriggebliebenen mit dem von ihnen Hinterlassenen fertig werden mussten, analysiert. Groteske Züge nimmt das an, wenn etwa die Schwierigkeiten ausgearbeitet sind, den im Dickicht der Wälder lagernden Feind zu finden. Wir wissen ja, dass es gelang und das Fest stattfinden konnte. Weiterlesen
„Hört endlich zu!“ …
… heißt eine kürzlich im Verlag Ullstein erschienene Streitschrift. Autor ist der 1960 in Meißen geborene Theologe Frank Richter. Am 8. Oktober 1989 war er Gründer der „Gruppe der 20“ in Dresden, von 2009 bis 2017 Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Im Moment kandidiert er für den Posten des Oberbürgermeisters in seiner Heimatstadt Meißen. Als er seinen Text auf Gut Gödelitz einer interessierten Hörerschaft vorträgt, bin ich vor Ort. Weiterlesen