Frauentag

Alle Jahre wieder wird auf die sogenannte Gleichstellung der Frauen geblickt. Darüber geredet. Regelmäßig ist die Wirklichkeit weiterhin deutlich davon entfernt. Aber viele Männer meinen, sogar Frauen, es sei schon viel erreicht. Das Wahlrecht. Das Streikrecht. Sogar zu Hause. Reicht das nicht vielleicht? Weiterlesen

gut und besser

Gewissenhaftes Hören oder Lesen, was Leute reden oder schreiben, bringt Wesentliches über eine Gesellschaft zum Vorschein. Das wissen wir spätestens seit dem grandiosen Notizbuch „LTI“ des Philologen Victor Klemperer über die Sprache des deutschen Nationalsozialismus. Wünschenswert wäre ein ähnliches Werk heute, wo wieder alle Register gezogen werden, um Wirklichkeit zu vertuschen und Meinungen zu manipulieren, so dass nicht nur unser Zusammenleben leidet, sondern Zukunft in Gefahr gerät. Weiterlesen

Viel zu viele sind wir

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Vor 50 Jahren gab der Club of Rome eine Studie in Auftrag, in der zum ersten Mal ein Computer unsere möglichen Zukünfte simulierte. „The Limits to Growth“ („Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit“) sorgte weltweit für Aufsehen. Das erste Mal wurden Trends und Szenarios errechnet, die den Einfluss der Menschheit auf die Umwelt zeigte. Weiterlesen

Glück

Etwas zu wissen oder nicht, macht einen Unterschied in der eigenen Perspektive.

Es war im Hause Goethe vor annähernd 200 Jahren, exakt am 24. April 1819, als der Hausherr bei einer Samstagabendgesellschaft unter anderem Luise Adelaide Lavinia Schopenhauer, die eng mit Goethes damals 23-jähriger späteren Schwiegertochter Ottilie Wilhelmine Ernestine Henriette befreundete gleichaltrige Schwester des Philosophen, den 46-jährigen Dichter Johann Ludwig Tieck und den zwei Jahre jüngeren Clemens Coudray, seinerzeit Oberbaudirektor des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, um sich hatte. Weiterlesen