Sebastião Salgado in Berlin

Nach Jean Ziegler in Leipzig erlebte ich nun Sebastião Salgado und seine Frau Lélia Wanick Salgado im „Amerikahaus“ am Bahnhof Zoo in Berlin. Dort waren die beiden zur Eröffnung einer Ausstellung mit Fotos aus seinem Bildband „Genesis“. Etwa 200 vorwiegend jüngere Leute waren eine halbe Stunde vor Einlass vor Ort, und als sich die Tür öffnete, mochten es 600 sein. Weiterlesen →

„Evidence“

Anzeichen, Befund, Beweis, Zeugnis sind Übersetzungen für das englische evidence. So heißt die Ausstellung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei, der sich in Bildern, Büchern, Filmen, Skulpturen, Installationen und Bauwerken seine Umgebung erkundet. Um sie zu verstehen. Um sich zu behaupten. Um sie in Frage zu stellen. Weiterlesen →

Buchenwald

Im Alter von 16 Jahren fuhr ich mit der Schulklasse zum ehemalige Nazi-KZ Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar. Die Erinnerung daran ist fast verblasst. Nach dem heutigen Gang durch die grausige Stätte wünsche ich mir eine Vorschrift, nach der alle Deutschen sie einmal aller zehn Jahre besichtigen müssen. Ausnahmslos. Wenn nötig hindurchgetragen, -getrieben, -gekarrt. Warum? Weiterlesen →

„Arbeit und Struktur“

Das Internet-Tagebuch „Der verbotene Blog“ des chinesischen Künstlers Ai Weiwei aus dem Jahr 2011 kenne ich schon und lese nun das im vergangenen Herbst gedruckt erschienene digitale Tagebuch „Arbeit und Struktur“ des Schriftstellers Wolfgang Herrndorf. Es dokumentiert seine letzte Lebensphase mit einem Glioblastom, einem tödlichen Hirntumor. Weiterlesen →