Wikipedia nennt „Democracy in Europe Movement 2025“ eine „linke paneuropäische politische Bewegung“, die Anfang Februar dieses Jahres von Yanis Varoufakis, ehemaliger griechischer Finanzminister und einer ihrer Initiatoren, in der Berliner Volksbühne vorgestellt wurde. Um die These „Die EU wird demokratisiert werden – oder sie wird zerfallen!“ wurde ein Manifest publik, das die Zeitvorgabe 2025 mit der Absicht verknüpft, auf diverse Abwege geratene Technokraten, Politiker und Institutionen in eine glaubwürdige Demokratie zurückzuholen. Weiterlesen
ein Preis, ein Spiel, ein Satz
GERHARD GOBSCH: Eine kühne, großartige Entscheidung: Bob Dylan erhält den Literatur-Nobelpreis! Nach der Bekanntgabe waren meine Augen feucht. Mit seinen Liedern gingen Millionen auf die Straße oder träumten wie ich! Hoffnung? Zuversicht? Mut? Zweifel? Demut: “The answer, my friend, is blowing in the wind!“ Oder Luther: “Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen!“
SELBST: Das schreibt ein passionierter Hobby-Gitarrist, der in tiefen DDR-Zeiten in einer Rock-Band gespielt hat. Was sagt Bob Dylan zu dieser literarischen Ehrung? Weiterlesen
Merkur und Mond am Morgenhimmel
Nahe beieinander sind heute Mond und Merkur am Morgenhimmel. Tatsächlich sind beide in mancher Hinsicht verwandt. Sie sind ähnlich groß und haben eine besondere gravitative Beziehung zu ihrem Himmelsnachbarn. Während der Mond in exakt der gleichen Zeit, in der er um die Erde kreist, sich einmal um sich selber dreht, vollführt Merkur in zwei Sonnenumrundungen genau drei Drehungen um die eigene Achse. Gebundene Rotation nennen Astronomen dieses Phänomen. Weiterlesen
indelible pride
73-72-75-69 ist keine Rufnummer, sondern die aktuelle Alterskennung von Mick Jagger, Keith Richard, Charly Watts und Ron Wood. Acht Jahre liegen zwischen ihren Konzertfilmen „Shine a Light“ von Martin Scorsese und „Havana Moon“ von Paul Dugdale. Beide Male lösen die Rock-Giganten die Spuren der Zeit in ihren Gesichtern spielend mit ihrem Charisma und einer grandiosen Performance auf. Weiterlesen
Vergewisserung
Noch stehe ich aufrecht. Noch laufe ich auf diesem unfassbar lebensfreundlichen Planeten umher. Noch kann ich – vielleicht ist das das größte Wunder überhaupt – die Welt um mich herum erkennen und begreifen und verstehen, das Einzigartige und das Törichte. Zum Beispiel meinen Lebensraum freiwillig einzuschränken. Zum Beispiel mich abzugrenzen, in ihm und von meinesgleichen. Weiterlesen