Wissenschaftler sagen, dass das Musizieren wie kein anderes Tun so viele Bereiche im Gehirn miteinander verknüpft. Sie sagen, dass bei Musik Glückshormone wie beim Essen oder Sport, beim Sex und mit Hilfe von Drogen produziert werden und ihre anregende und einander zugewandte Wirkung über Ethnien und Kulturen hinaus universell ist. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: KREATIVES
„documenta 14“ 1
Vor fünf Jahren eröffnete ich meinen Blog mit zwei Beiträgen über die dOCUMENTA (13). Mit der documenta 14 will ich versuchen, die fünf Jahre zu verklammern. Wie steht es um das Weltgeschehen und wie reagiert die Kunst darauf? Der Kamera-Akku ist diesmal noch schneller leer als 2012. Der eigene auch nach sechs Stunden noch nicht. Trotzdem habe ich in dieser Zeit genug gesehen. Weiterlesen
„documenta 14“ 2
Eine andere Komposition ist die Performance „Social Dissonance“ des spanischen Improvisationsmusikers Mattin Artiach (geb. 1977). Könnte das Ausüben von „Noise und Improvisation“ dazu beitragen, das ‚Zur-Ware-Werden‘ und die Vermarktung menschlicher Arbeitskraft besser zu verstehen? Können wir Lärm, Krach, Rauschen, Rumor nutzen, um gewohnte Beziehungen zwischen Publikum und Performer:in zu verändern? Das soll es, soll ich in einem 163 Tage langen ‚Konzert‘ erproben: Weiterlesen
Bloggerfrühstück
EIN BEITRAG VON DR. HANS-JOACHIM KÖRTING
Die Probleme unserer Gegenwart sind sehr komplex und schwer zu analysieren. Mitunter verlässt einen der Mut, sich um eine Änderung der Situation zu bemühen. Dabei ist es eigentlich jedem selbst überlassen, inwieweit er sich einbringt. Man kann aber auch die Probleme auf konkrete Situationen herunterbrechen und dennoch zur Aufklärung beitragen. Zudem noch unterhaltsam zu sein, ist ein Vorzug erfolgreicher Schriftsteller:innen. Weiterlesen
die Kinder von Gando
Das Dorf Gando liegt in Westafrika, im „Vaterland der ehrenwerten Menschen“. Weil Geld die Welt regiert, nimmt es nicht Wunder, dass auch in Burkina Faso die meisten Ehrenwerten nicht in Wohlstand leben und ihre Kinder in Goldminen Steine zerschlagen und Stollen graben, anstatt zur Schule zu gehen. Die gab es in Gando bis 2001 so wenig wie bis heute fließendes Wasser und Elektrizität. Etwa 3000 Einwohner haben eine Lebenserwartung von knapp über 50 Jahren, die Säuglingssterblichkeit liegt bei 20 Prozent (weltweit bei 3,8 und in Deutschland bei 0,3 Prozent) und kaum jeder Vierte kann lesen und schreiben. Weiterlesen