das „Museum 1806“ in Jena

In Jena-Cospeda steht es, am Rande des Schlachtfeldes, auf dem am 14. Oktober 1806 weit über 200 000 Soldaten der verfeindeten Mächte Frankreich und Preußen und deren Verbündete aufeinander trafen. Betrieben wird es vom Institut zur militärgeschichtlichen Forschung Jena 1806 e.V., unterstützt vom Stadtmuseum Jena. Karten, Bilder und Berichte von Zeitzeugen erinnern das verheerende Gemetzel. Analysen untersuchen Vorgeschichte, Ursachen, Verlauf und die Auswirkungen, mit denen nach Abzug der Armeen die Menschen vor Ort fertig werden mussten. Weiterlesen

raus raus raus …

… das Spiel ist aus. Deutschland ist raus. Und bleibt Geldmeister. Aber Geld allein regiert den Fußball nicht und die Zeiten, in denen das Wünschen noch geholfen hat, bleiben vorbei. „Alle Spieler sind fit“ und „Wir wollen ein Zeichen setzen gegen Mexiko“ und „Wir haben alles ausgerichtet auf das erste Spiel“ gab der Bundestrainer vor dem ersten Gruppenspiel bekannt, auch „dass in der Vorbereitung (schon) mal einiges schiefgeht“. Weiterlesen

Klimawandel

Nichts bleibt, wie es ist, auch das Wetter nicht. Zu beachten, wie es sich verändert, sind wir gut beraten. Aus Millionen Wetterdaten berechnen wir das Klima und entdecken, dass Veränderungen uns gefährlich werden können. Wer hätte das gedacht! Wenn wir zudem die Überzeugung gewinnen, das mit zu verursachen, ist auch die Veränderung unseres Verhaltens geboten. Weiterlesen

Hochfrequenzhandel

Hedgefonds, Pensionsfonds und Investmentfonds, die nach wie vor ihr globales Unwesen treiben, bedienen sich immer häufiger automatisierter Verfahren, bei denen mit Daten gefütterte Großrechner selbständig Kauf- und Verkaufssignale aussenden und Finanztransaktionen durchführen. In Sekundenbruchteilen erkennen sie Kursgewinne, schöpfen Gewinne ab und minimieren Kursverluste, bevor ein lebendiger Broker überhaupt eingreifen kann. Weiterlesen

Zukunftsretter

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In seinem Projekt „Instituto Terra“ rekonstruiert Sabastião Salgado auf einer Fläche von 600 Hektar Atlantischen Regenwald. Salgado, der Wirtschaftswissenschaft studierte, bevor er als Fotograf mit Bildbänden wie „Workers“, „Exodus“ oder „Migranten“ weltweit bekannt wurde, tut das seit 1999 gemeinsam mit seiner Frau Lélia, ihrem Sohn Juliano und weiteren HilfReichen auf der Bulcão Farm bei Aimorés. Die 450 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro gelegene Familienfarm war wie viele in der Region am Ende des Jahrhunderts durch rücksichtslose Viehhaltung verwüstet. Der Boden war ausgedörrt, das Wasser verschwunden und mit ihm ein üppiger Bewuchs samt allem, was in ihm hauste. Weiterlesen