Do You remember: Es war nach der friedlichen Hingabe der DDR an die BRD vor 35 Jahren. Da zogen die Westdeutschen mit Spott und Häme über die sogenannte sozialistische Planwirtschaft her, die jämmerlich gescheitert war. Bei besserem Hinsehen wäre allerdings schon damals nicht das Planvolle als Ursache für das DDR-Desaster ausgemacht worden, sondern jenes Gespinst aus Selbsttäuschung, Ideologie und Scheinheiligkeit, in dem die DDR-Wirtschaft buchstäblich erstickte und mit ihr ein ganzes Land. Weiterlesen
Archiv des Autors: Peter
Mensch und Klimawandel
Im Deutschlandfunk spricht der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber über sich, das Klima und menschliche Einflüsse darauf. Seit mehr als 100 Jahren sind, sagt er seinem Gesprächspartner Georg Ehring, ein Redakteur des Senders, die wissenschaftlichen Grundlagen klar. 1896 veröffentlichte der schwedische Physiker und Chemiker Svante Arrhenius als Erster eine Schrift über die globale Erwärmung aufgrund der anthropogenen Kohlendioxid-Emission. Ausgerechnet hat er damals, dass das Verbrennen von Kohle in großem Umfang zu einer spürbaren, messbaren, möglicherweise katastrophalen Veränderung des Weltklimas führt. Weiterlesen
Starkregen und Sturzfluten in Spanien
Von der schwersten Flutkatastrophe in Spanien seit fast 30 Jahren wird heute berichtet. Innerhalb eines Tages sei in Teilen Spaniens seit gestern so viel Regen gefallen, wie sonst in einem Jahr. Sturzfluten haben Straßen in Flüsse verwandelt. Mindestens 95 Personen sind dadurch ums Leben gekommen, 92 allein in der Provinz Valencia. Weiterlesen
Entwicklungshilfe 2024
Die Stadt Flensburg hat aus heiterem Himmel – der im hohen deutschen Norden nicht alltäglich ist – zu wenig Busfahrerinnen und Busfahrer. Also hat das städtische Verkehrsunternehmen AktivBus, gar nicht faul, ein Pilotprojekt gestartet, um diesen Mangel frontal zu bekämpfen. Weiterlesen
im Vorschein des Endes
Desaster oder Denkfigur
Die Zukunft allen Lebens – auch wenn wir uns mit einer von Wachstum und Konkurrenz geprägten Lebensweise das Gegenteil vormachen – wird nur von Vielfalt und Gemeinsamkeit offen gehalten. Anscheinend vernebelt unsere SelbstSucht den Weitblick und mit fast jedem Tun stellen wir die meisten unserer Einsichten gleich wieder in Frage. Da alles, was wir Natur nennen, überhaupt erst durch Wechselwirkung geschieht, sollte es doch einleuchten, dass jede Entnahme von Ressourcen aus dem großen Zusammenhang eine Störung ist, die wir, bevor wir sie verursachen, so gut wie möglich abschätzen, welche Folgen es für unser Dasein hat. Stattdessen knipsen wir uns bei jeder Gelegenheit immer wieder selbst das Licht aus. Weiterlesen