„Prisma sein, durch das der Strahl des Lebens gebrochen wird.“

Aus dem Film „The Electrical Life of Louis Wain“ über den britischen Künstler (1860 bis 1939)

FAZIT

nach 6000 Jahren Zivilisation: Wir sind dem Leben auf Erden nicht mehr gewachsen. Immer weniger können wir aus immer mehr Möglichkeiten machen. Heißt in der Konsequenz: Wir werden uns als Spezies demnächst wieder verabschieden, denn die Ressourcen, die wir dem hochkomplexen System Leben über jedes Maß hinaus entziehen, braucht es unbedingt für seinen Fortbestand.

„Wenn man auf den vorsichtigen Versuch setzt und offen ist für Irrtümer, statt sie zu ignorieren, dann liegt besonderer Wert in der Vielfalt der Ideen. Wer anerkennt, sich jederzeit irren zu können, misst den Ansichten der anderen höheren Wert bei. In der Vielfalt der Perspektiven liegt die Alternative für den Weg, auf dem man gescheitert ist.“

                                         Sagt der Schriftsteller Leander Steinkopf im Essay „Politik der Bescheidenheit“

Wir haben kaum ein Gefühl dafür, wenn etwas mehr wird: mehr und mehr und mehr, bis es zu viel ist und ein vorhandenes Gleichgewicht verloren geht. Bis es allein aus dem schieren Übermaß heraus lebensbedrohlich wird. Das bemerken wir zumeist erst kurz vor der Grenze, nach deren Überschreitung es kein Zurück gibt und die Verhältnisse sich unaufhaltsam ändern, selten zu unseren Gunsten.

LEBENSZIEL

Am Ende ist jedes Lebewesen von Anfang an ausweglos. Der Weg ist das Ziel.