„Die bedeutendste Herausforderung unserer Tage ist nicht der Klimawandel, der Verlust an Biodiversität oder Pandemien. Das bedeutendste Problem ist unsere kollektive Unfähigkeit, zwischen Fakten und Fiktionen zu unterscheiden. In demokratischen Gesellschaften wurden Fehl- und Falschinformationen, zumindest bis zu einem gewissen Grad, durch die Massenmedien eingedämmt. Die sozialen Medien haben dieses Modell zertrümmert. Sie haben eine ganze Industrie der Falsch- und Desinformationen entstehen lassen, was der Polarisierung von Gesellschaften und einem Vertrauensverlust Vorschub leistet und dazu beiträgt, dass wir angesichts der kollektiven Herausforderungen unfähig sind, zusammenzuarbeiten oder uns auch nur über Grundtatsachen zu verständigen.“

Jørgen Randers und weitere in „Earth for All. Der neue Bericht an den Club of Rome, 50 Jahre nach ‚Die Grenzen des Wachstums‘“

Wenn ich Frieden mit meiner Unzufriedenheit schließe, wird daraus längst noch nicht Zufriedenheit.

Im Werden, im Verändern und Vergehen ist letztlich alles Tun ein Scheitern. Wie dumm oder gescheit wir scheitern, ist jedoch nicht unerheblich.

Um die Erde, das Klima etc. müssen die Menschen sich keine Sorgen machen aber um sich.