Hervorgehoben

Wir haben kaum ein Gefühl dafür, wenn etwas mehr wird: mehr und mehr und mehr, bis es zu viel ist und ein vorhandenes Gleichgewicht verloren geht. Bis es allein aus dem schieren Übermaß heraus lebensbedrohlich wird. Das bemerken wir zumeist erst kurz vor der Grenze, nach deren Überschreitung es kein Zurück gibt und die Verhältnisse sich unaufhaltsam ändern, selten zu unseren Gunsten.

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LEBENSZIEL

Am Ende ist jedes Lebewesen von Anfang an ausweglos. Der Weg ist das Ziel.

Eine schlechte Nachricht für alle, die Gutes wollen (nur das Beste!): Es geht immer noch schlimmer.

Bliebe aber alles so, wie es ist, wäre das eine gute Nachricht? Es wäre gar keine Nachricht, sondern eine Illusion. Nichts kann bleiben, wie es ist. Ein ‚weiter so‘ gibt es nicht. Für nichts und für niemanden. Wie es weitergeht, liegt – bestenfalls oder schlimmstenfalls – in unseren Händen. In meinen? In meinen auch.

Natur braucht keine Götter. Die Spezies Mensch braucht sie, um die wachsende Macht des bewussten Selbst zu begrenzen, die vor allem sie selbst gefährdet.

BEDENKLICH

Die Wahrscheinlichkeit Leute zu treffen, ist in Deutschland ungefähr viermal so hoch wie in der Ukraine.