Ich habe keine Wahl.
Obwohl sich 34 Parteien für den nächsten Bundestag zur Wahl stellen, denke ich, ich habe keine, empfinde die Vielfalt als vorgetäuscht und die Wirklichkeit als eine andere. Als eine Armut-Reichtum-Schere, die immer weiter aufgeht. Käme ein landesweiter Mindestlohn, ist die Höhe, die in Rede steht, wohl eher eine Demütigung, anstatt dafür zu sorgen, dass Ungleichheit nicht weiter wächst. Auch deutet in den Wahlprogrammen wenig darauf hin, dass die Durchlässigkeit der sozialen Schichten im Mittelpunkt steht, denn sie ist die Voraussetzung dafür, dass eine Gesellschaft sich zu einer stabilen Gemeinschaft entwickelt. Weiterlesen