besser denken oder besser nicht?

Das Leben ist heikel. Umso mehr, je mehr ich erlebe? Umso mehr, je mehr ich es bedenke? Da ich an eine Schöpfungsgeschichte nicht glaube, halte ich Natur für etwas ohne Anfang und Ende. Das muss mich, befristet wie ich bin, auf Dauer überfordern, aber denken kann ich das und komme zu der These:

Die Fähigkeit, denken zu können, muss mich schlussendlich enttäuschen, weil es mir nicht gelingen kann, die Welt in ihrer Komplexität wahrzunehmen. Weiterlesen →

von ICHlingen und WIRen

Wann verlieren wir in einer sich spürbar verändernden Umwelt die Lust am demokratischen Geplänkel? Wann begreifen wir den Ernst unserer Lage und ändern unsere Lebensweise? Wann entscheiden wir, ob wir weiter alles laufen lassen oder versuchen, auf dem Planeten die Balance zu halten? Wollen wir, von allen guten Geistern verlassen, ins Nirgendwo wachsen oder endlich anfangen, Notlagen mit der Gravitation des Zusammenhalts zu bewältigen?

Wollen wir Ichlinge oder Wiren sein? Weiterlesen →

Mindestkorb

Das Wort ‚Mindestkorb‘ steht nicht im Duden. Also erfinde und definiere ich es:

Der Mindestkorb (in Anlehnung an den bekannten ‚Warenkorb‘) enthält Güter, Dienstleistungen und Lebensbedingungen, die mindestens notwendig sind, einer Person mit deutscher Staatsbürgerschaft im eigenen Land eine würdige Lebensweise im Sinne von Artikel 1 des Grundgesetzes zu ermöglichen. Dazu zählen die Lebensbereiche Ernährung, Gesundheit, Unterkunft, Bildung, Sicherheit sowie ein Eigenanteil zum Gemeinwohl. Weiterlesen →

gute böse Welt

Gut und böse, richtig und falsch verlocken dazu, die Welt einfach und klar zu sehen. Leider nur scheinbar entspricht das der Wirklichkeit, denn diese Antonyme beruhen auf Zielen, Interessen und Weltbildern, die wir haben. Meine These ist, dass das Universum weder Ziele noch Interessen hat und schon gar kein Bild von sich. All das kommt erst in einem gewissen Ausmaß von Struktur und Komplexität ins Weltgeschehen. Weiterlesen →

einfache Sprache

Häufig wird einfache Sprache mit leichter Sprache verwechselt. Leichte Sprache will schwer Verständliches besser zugänglich machen. Es geht darum, Kommunikation zu erleichtern und Unverständnis und Missverständnis zu verringern. Lange Sätze werden vermieden, ebenso der Konjunktiv, Synonyme, Sonderzeichen und Zahlenangaben. Weiterlesen →