Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)

Noch nie sind mit und nach Entdeckungen, Erfindungen, Ideen, die unsere Möglichkeiten als Spezies in vieler Hinsicht erweitert haben, neue Lebensweisen entwickelt worden, auch nicht mit globalen Veränderungen der Umwelt durch einen gravierenden  Zuwachs unserer Population, durch eine damit verbundene Ressorcenknappheit und Schadstoffbelastung und, inzwischen allem voran, dem Klimawandel.

Stattdessen erzählen wir uns von Anbeginn des Menschseins, dass, um alldem Herr zu werden, notwendigerweise ordnende Strukturen mit mehr oder weniger ökonomischer und sozialer Ungleichkeit vonnöten seien. Die haben sich aber stets als recht kurzlebig erwiesen, sicher auch, weil sie immer nur bestimmte, meist kleinere Gruppen zufriedenstellten und mit der Zeit, auf das Ende zu, regelmäßig unheilvoll verliefen.

Nicht zuletzt aus dieser Vorgeschichte heraus ist die Idee eines BGE entstanden, als alternativer Versuch zu allen bisherigen Systemen, die sich Machtmenschen und Gleichmacher ausgedacht haben. In deren Sackgassen, in die wir uns mit einer erstaunlichen Willigkeit und Folgsamkeit und einer einzigartigen Begabung zur kollektiven Schizophrenie weiter und weiter hineingearbeitet haben, kann das BGE ein Impuls sein, das vermeintlich Unvermeidliche, in dem wir uns immer wieder neu einrichten, aufzulösen, ohne uns die Köpfe einschlagen zu müssen.

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