Tilia cordata

Germanen und Slawen galt die Linde als heiliger Baum. Über 800 Orte oder Ortsteile in Deutschland tragen sie in ihrem Namen. Der Name Leipzigs leitet sich vom sorbischen Wort Lipsk ab und bedeutet Linden-Ort. Unter Linden traf man sich, um Nachrichten zu tauschen, Brautschau zu halten, zu feiern. Nach Kriegen oder Pestepidemien wurden Friedenslinden gepflanzt.

Seit gestern bin ich Baumpate achtjährigen Tilia cordata „Greenspire“. In der Baumliteratur wird sie als winterhart und industriefest beschrieben. Im vergangenen Jahr habe ich für sie einen Platz am Richard-Wagner-Platz ausgesucht, ein lebendiger Ort am Innenstadtring mit dem Hahnemann-Denkmal und dem neuen Richard-Wagner-Denkmal in nächster Nachbarschaft.

Für einer Spende von 300 € bekam ich vor Ort zu meinem Wunsch, sie möge etwas weiter als ich selbst in die Zukunft reichen, von einer Mitarbeiterin des Amtes für Stadtgrün und Gewässer der Ordnung und der Anerkennung halber ein Zertifikat.

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